Heute Morgen habe ich ihn getroffen – den Sensenmann.
Einen Termin hatte ich mit ihm nicht, aber plötzlich war er da. Schon von Ferne hörte ich die für mich unerträgliche, ja schmerzhafte Geräuschkulisse – eine untrügliche „Begleitmusik“ seines Erscheinens. In mir zog sich alles zusammen, Gänsehaut. Leider nicht die Gänsehaut der wunderbaren Momente, sondern die der unbarmherzigen. >>
Man mag es kaum glauben, wie schnell auch dieses schöne Sommersemester wieder an uns vorübergezogen ist – gefühlt in Siebenmeilenstiefeln. So vieles war eindrücklich, bewegend und verbindend – und ja, gerade im Rückblick macht sich schon ein wenig Wehmut breit. Der Wunsch, einige dieser Momente festzuhalten, ist groß – doch so vieles lässt sich eben leider nicht festhalten. >>
Heute ist Dienstag, der 1.Juli 2025. Neuer Monat, neues Glück könnte man meinen und ja, natürlich wollen wir uns das alle ohne Frage wünschen. Aber wie ihr dem ganz frisch „geschossenen“ Foto entnehmen könnt, gibt es leider immer wieder recht andauernde Verwerfungen, wo einem die Glückwünsche für den neuen Monat schon mal im Hals stecken bleiben können. >>
Nach einer erholsamen Nacht bin ich früh auf den Beinen. Im Spiegel meines Badezimmers lächelt mir ein ausgeschlafener älterer Herr entgegen – durchaus nicht unfreundlich. Spontan lege ich eine kleine Schippe Fröhlichkeit drauf, und schon gibt es etwas zu lachen.
Ein guter Start in den Tag, würde ich sagen. >>